Schädlinge: Schnecken

Schnecken sind klein, eklig und unwillkommen im Garten.

Sie richten auch oft bei den Orchideen oder anderen Zierpflanzen erhebliche Schäden an. 

 

Auch bei den Schnecken gibt es verschiedene Arten. Einige davon sind:

-Nacktschnecken (Foto),        -Weinbergschnecken,                -Tiegerschnecken,          -Ackerschnecken 

 

Schnecken fressen vor allem gern frische Triebe und krautige Pflanzen(teile). Einige Pflanzen mögen die Schnecken lieber, andere meiden sie eher. 

 

Bei Orchideen finden sie die Knospen und Blüten sehr schmackhaft. Härteres Laub wird ganz gemieden. 


Am liebsten sind Schnecken unterwegs wenn es dunkel und feucht ist. Am Tag sieht man sie kaum.

Aber ihre Spuren, die sie an den Pflanzen hinterlassen, sieht man.

 

Die schleimigen Absonderungen an den Pflanzen zeigen immer an, dass sich Schnecken in der Umgebung befinden oder an der Pflanze gefressen haben. 

 

Manchmal sucht man sie vergeblich, weil sie schon weiter gezogen sind, oder sie haben sich so gut versteckt.


Ohne Feuchtigkeit können Schnecken nicht leben. So kommen sie vor allem gerne zu unseren Zierpflanzen, wenn es draußen nicht regnet. Denn unsere Pflanzen gießen wir dann und genau da finden sie ihre Feuchtigkeit.

Schnecken kann man sehr vielfältig bekämpfen:

 

-Schneckenkorn: Dies streut man einfach rund um die Pflanzen. Die Schnecken fressen die appetitlichen Körner, diese enthalten oft Eisen-Phosphate. Eisen-Phosphate sind wenig schädlich für andere Tiere. Metaldehyd oder Methiocarb im Schneckenkorn ist nicht ungefährlich für Haustiere. Schnecken verkriechen sich nach der Aufnahme und sterben.

-Natürliche Feinde: Vögel, Igel oder Frösche sind natürliche Schneckenfresser. Für indische Laufenten sind Schnecken die Leibspeise.

-Bierfallen: Man gräbt einen halben Becher Bier ein und lässt die Schnecken darin ertrinken. So werden aber auch Schnecken von weit her angelockt und die Entsorgung ist sehr eklig.

-Trockene Wege: Schnecken vermeiden prinzipiell trockene Stellen. Steinmehl, Holzwolle, Asche oder Kalk um das Beet, erschwert den Schnecken den Eintritt. 

-Schneckenzäune: Diese Metallzäunchen sind zu glatt für die Tiere und haben eine Rundung oder einen Winkel den sie nicht überwinden können. Diese Methode wirkt sehr gut, nur im restlichen Garten sind sie immer noch. 

-Salz: Man muss sie erst mal finden, um mit Salz zu bestreuen. Das Salz entzieht ihnen Wasser und sie verbrennen sozusagen, sie schleimen aus. Um ihnen die Qual zu sparen, kann man sie dann auch gleich zerquetschen.

 

Wir hoffen der Schneckenbefall in Ihrem Garten hält sich in Grenzen und wünschen viel Erfolg.


eure Orchideengärtnerei Alois Putzer

 

rrrund um Ihre Pflanzen!